Informationen
Ältere Menschen haben nicht selten so manche Geschichte zu erzählen, die sie in ihrer Kindheit bei Nikolausbesuchen erlebt haben. Und diese Erinnerungen sind nicht immer vom Feinsten. Der Nikolaus als strafender Prügelknabe, bewaffnet mit einer Rute, die er auch nutzte. Das Wesen, welches unartige Kinder in den großen Sack steckte und mitnahm. Pure Grausamkeit.
Ob sich eigentlich jemals so ein Nikolausdarsteller oder die Eltern der Kinder, darüber Gedanken gemacht haben, was bei so einer Handlung, eigentlich bei einem Kind abläuft. Die Seele eines Kindes wird verletzt, es kann ein Trauma fürs Leben werden. Es ist stets von der Güte St. Nikolaus die Rede, nicht von Gewalt. Natürlich äußert der Nikolaus ein mahnendes Wort, falls es notwendig ist, spricht die Kinder auf die eine oder andere Untugend an, doch Angst soll ein Kind niemals vor dem Nikolaus bekommen. Noch etwas: Kinder vergessen schnell, dieses ist auch gut so. Daher sind Sachverhalte, die Wochen oder gar Monate zurückliegen, kein Thema. Dieses gilt auch für Probleme in Sachen Bettnässen, hier ist sicher ein guter Kinderarzt gefragt, jedoch nicht der Nikolaus. Kinder sollten nicht bloßgestellt werden und sich wie an einem Pranger gestellt fühlen.
Nikolausgeschichten, die einem Kind Angst machen, sind völlig verpönt und man sollte sie in der Vorbereitung auf einen Nikolausbesuch auch keinem Kind solche Geschichten erzählen.
Der Nikolausbesuch sollte ein schönes Erlebnis in der Vorweihnachtszeit sein, auf das sich Kindern und Eltern freuen.
_______________________________________________________________________________________________________________________________________
Termine für 2011 alle ausgebucht
_______________________________________________________________________________________________________________________________________